Söder droht zweiten „Lockdown“ an: Fatales Signal an die Wirtschaft

Enrico Komning, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion

Obwohl sich die Warnungen der Bundesregierung vor einer vermeintlich apokalyptischen Corona-Bedrohung als völlig übertrieben herausstellen, schüren Altparteien weiter die Angst.

Unions-Kanzlerkandidat Markus Söder profiliert sich als Scharfmacher und droht mit einem zweiten sogenannten „Lockdown“.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Enrico Komning, kritisiert diese Aussagen scharf:

„Die Äußerungen von Herrn Söder sind ein fatales Signal an unsere vor allem mittelständische Wirtschaft.

Der deutsche Mittelstand braucht jetzt vor allem Stabilität. Die Unternehmen müssen ihre Zukunft planen können. Das bedeutet, dass der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr nicht nur aber vor allem innerhalb Europas gewährleistet bleiben muss. Die immerwährenden Drohungen mit neuen restriktiven Maßnahmen, Reisewarnungen gar mit einem zweiten Lockdown laufen jedweden Erholungsmaßnahmen der besonders gebeutelten mittelständischen Unternehmen entgegen.

Dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft in seinem kürzlich veröffentlichten Brandbrief ist ausdrücklich darin zuzustimmen, dass ein überzogen betriebener Infektionsschutz nicht zu einem zweiten Lockdown führen darf.

Im Gegenteil brauchen wir kurzfristig deutliche Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen, um dem Handel und damit auch dem produzierenden Gewerbe die nötige Luft zum Atmen zu geben. Schon jetzt droht ganzen Branchen – nicht nur Tourismus und Gastronomie – ein regelrechter Kahlschlag. Mittelfristig bedarf es daher einer gezielten Mittelstandsstrategie, die die kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Würgegriff der Konzerne und der internationalen Spekulanten befreit. Sonst stirbt der Mittelstand an Corona.“

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