Schäuble gibt es offen zu: Corona als Instrument für EU-Wirtschaftsunion

Eindeutiger kann man seine politischen Pläne wohl kaum demaskieren: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich in einem Interview erfreut darüber gezeigt, dass Corona als Instrument für die Herbeiführung einer EU-Wirtschafts- und Finanzunion genutzt werden kann. Wörtlich sagte Schäuble:

„Die Corona-Krise ist eine große Chance. Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen (…).“ 

Es ist kaum zu fassen, wie unverblümt Schäuble hier zugibt, dass er die Corona-Panik und –Hysterie für ganz andere politische Zwecke zu instrumentalisieren gedenkt – beispielsweise für die Abschaffung nationalstaatlicher Souveränität. Was eilfertig als „Verschwörungstheorie“ denunziert wurde, erweist sich als Realität. Dabei ist der demokratische Nationalstaat auch und gerade in der Krise die sicherste Bank für politische und wirtschaftliche Stabilität. Die AfD wendet sich deshalb gegen jegliche Bestrebungen zur Abschaffung dieses bewährten Nationalstaats-Konzepts. Ein Virus darf nicht dazu missbraucht werden, bürgerfeindliche Politik umzusetzen, die ohne den medizinischen Dauer-Alarm nicht durchsetzbar wäre.

„Junge Freiheit“: AfD: Merkel, Schäuble und Co. nutzen Corona, um Nationalstaaten abzuschaffen.

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