Sachsen-Regierung sollte ‚verordneten Ruin‘ für Gastro & Geschäfte beenden

Mario Kumpf MdL, Sprecher für ländlichen Tourismus der AfD-Fraktion Sachsen, FotoAfD/CC0-Pixabay-2623093 CC0-Pixabay

In ihrem Antrag fordert die AfD-Fraktion Sachsen Ministerpräsident Kretschmer auf, Wiedereröffnungen nicht länger zu blockieren.

Für den Sprecher für ländlichen Tourismus der AfD-Landtagsfraktion Sachsen, Mario Kumpf, ist es nicht nachvollziehbar, warum Ministerpräsident Kretschmer (CDU) erst ab dem 22. Mai 2020 den Betrieb von gastronomischen Einrichtungen und Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern wieder zulassen möchte. Sofern die hygienischen Abstands- und Sicherheitsregeln beachtet werden, sei diese staatliche Bevormundung unverhältnismäßig. Die AfD-Fraktion brachte einen entsprechenden Antrag in den Landtag ein.

„Diese Maßnahmen versteht ein normal denkender Mensch schlichtweg nicht. Es ist aus hygienischen Gründen nicht entscheidend, wie groß eine Verkaufsfläche ist, sondern wie viele Menschen sich darauf bewegen, die möglicherweise untereinander in Kontakt kommen. Jeder Wirt, Einzel- oder Großhändler kann eigenständig regeln, wie viele Bürger in seinem Restaurant oder Laden eingelassen werden, um die Abstände untereinander einzuhalten.

Es muss ein nachvollziehbares Risiko-Nutzen-Verhältnis der Schutzmaßnahmen geben. Die AfD-Fraktion wird in der Landtagssitzung am Mittwoch beantragen (7/2171), dass unter diesen Umständen gastronomische Einrichtungen genauso wieder öffnen dürfen, wie auch Geschäfte. Selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen! Sollten die verordneten Schließungen aufrechterhalten werden, bedeutet das für Unternehmen der Gastro-Branche, Brauereien und Händler einen staatlich verordneten Ruin“, sagt Kumpf.

image_pdfimage_print