Längeres gemeinsames Lernen? Das Volk soll entscheiden!

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Zum Gesetzentwurf „Längeres gemeinsames Lernen“ zur Einführung einer Gemeinschaftsschule erklärt der bildungspolitische Sprecher, Dr. Rolf Weigand:

„Auch die AfD ist für längeres gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse. Aber wir wollen keine Gemeinschaftsschule, in der Bildung verwässert und das Unterrichts-Niveau zugunsten einer Gleichmacherei nivelliert wird. Damit ist unser Spitzenplatz in der Pisa-Wertung gefährdet.

Die AfD will eine technische Oberschule mit naturwissenschaftlich praktischer Ausrichtung zur Stärkung von Mittelstand und Handwerk. Für das Abitur ist eine verbindliche Bildungsempfehlung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 in den wichtigsten Fächern notwendig. Damit soll eine weitere Absenkung des Abitur-Niveaus und eine Überakademisierung beendet werden.

Der Volksantrag Gemeinschaftsschule ist ein rot-rot-grünes Projekt. Die CDU hatte es im Wahlkampf abgelehnt, nun ist sie umgefallen. Wir fordernd deshalb CDU-Ministerpräsidenten Kretschmer auf, dass Volk über die verschiedenen vorliegenden Schul-Konzepte abstimmen zu lassen.“

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