Keine genmanipulierten Lebensmittel ungekennzeichnet in Supermärkten!

Carsten Hütter MdL Lebensmittel, Bild: pxhere

Am Europäischen Gerichtshof wird heute ein richtungsweisendes Urteil verlesen. Die höchsten europäischen Richter entscheiden über eine Klage aus Frankreich und urteilen, wie „naturähnlich“ Pflanzen sind, deren Erbgut gentechnisch verändert wurde. „Der Spiegel“ warnt aktuell davor, dass demnächst genmanipulierte Lebensmittel ungekennzeichnet in europäischen Supermärkten stehen könnten.
 
Dazu erklärt der verbraucherpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:
 
„Genmanipulierte Lebensmittel haben ohne Warnaufdruck in Supermärkten nichts verloren. Die Verbraucher sind mündige Bürger und sie sollen selbst entscheiden, welche Art Lebensmittel sie konsumieren. Zumal frühere Studien ergaben, dass bei Tierversuchen krebsähnliche Veränderungen bei Mäusen aufgetreten sind, nachdem sie mit genetisch veränderter Nahrung gefüttert wurden.
 
Nicht ohne Grund versuchen Lebensmittelkonzerne die Kennzeichnungspflicht zu umgehen. Denn kaum ein Verbraucher hat Lust, sich in einem freiwilligen Feldversuch den Risiken auszusetzen, die der Verzehr dieser Art von Lebensmitteln mit sich bringen kann.“

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