Minister Altmaiers Wirtschaftspolitik ist mittelstandsfeindlich

Tino Chrupalla MdB, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD

Die AfD steht für Handwerk, Familienunternehmen und Leistungsträger, während die Politik der CDU den Mittelstand torpediert.

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und des Arbeitskreises für Wirtschaft und Energie, Tino Chrupalla geht mit der Politik von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hart ins Gericht: „Seine sogenannte ‚nationale Industriestrategie 2030‘ ist alles andere als national. Sie richtet sich nämlich gegen die Interessen traditioneller deutscher Wirtschaftszweige und Erfolgsmodelle, zu denen gerade auch die ‚Hidden Champions‘, die kleineren und mittleren Unternehmen gehören. Viele dieser Unternehmen haben sich sogar auf dem Weltmarkt etabliert. Die CDU steht heute für den Kampf gegen den Mittelstand im Interesse globaler Konzerne. Demgegenüber ist die AfD die starke Stimme für Handwerk, Familienunternehmen, Leistungsträger und Steuerzahler!“

Die Vertreter von mittelständischen Unternehmen hatten Wirtschaftsminister Altmaier ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Er sei eine „Fehlbesetzung“, ein „Totalausfall“. Laut dem Präsidenten des Verbandes der Familienunternehmen, Reinhold von Eben-Worlée, betreibe Altmaier geradezu eine „Anti-Mittelstandspolitik“. Altmaiers industrie-politisches Konzept „Nationale Industriestrategie 2030“ sei mit seinem staatlichen Dirigismus und der einseitigen Fokussierung auf die Großindustrie eine „Kampfansage“ an den Mittelstand. Selbst der Wissenschaftliche Beirat im Bundeswirtschaftsministerium hält es für „völlig verfehlt, den Industrieanteil in Deutschland um zwei Prozent zu erhöhen“, und fordert mehr Investitionen in die Ausbildung und Qualifikation der Beschäftigten. Der Zorn der Familienunternehmer geht so weit, dass sie Altmaier zu ihrem Jubiläumstreffen Anfang Mai ausdrücklich nicht eingeladen haben. Vielmehr solle der Verband die 70-Jahr-Feier zu einer „Demonstration gegen diese Strategie des Wirtschaftsministers“ machen.

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