Das Private ist politisch – „Haltungsjournalisten“ denunzieren private Geburtstagsfeier!

Kolumne Bild: Pixabay

Skandal! Die journalistische Mainstream- und Haltungs-Elite Deutschlands zerfetzt sich öffentlich das Mundwerk, weil bei der privaten, 65. Geburtstagsfeier des früheren „Spiegel“-Redakteurs Matussek auch als „rechts“ stigmatisierte Verleger gemeinsam mit bürgerlich eingestuften Journalisten aßen, tranken, lachten und aramäisch beteten.

Beckmann spielte Gitarre und sprang sogleich, als das Medienbashing von BILD bis Deutschlandfunk einsetzte, dem Gastgeber hinterlistig, sich vom Besuch in der gesellschaftlichen „Schmuddelarena distanzierend, in den Rücken. Zoten-Böhmermann (nicht eingeladen), selbstgekürter Meinungsblockwart, schrieb eilfertig wie ein Mielke-Lehrling an die Spiegel-Chefredaktion, um denunziatorisch mit Facebook-Unterstützung in Erfahrung zu bringen, ob es eigentlich in der „Sturmgeschütz“-Chefetage bekannt sei, dass Matussek gemeinsam mit „Cato“-Chef Lombard feiere und auch noch „Junge-Freiheit“-Chef Stein anwesend war. Angeblich sei auch ein vorbestrafter „Neonazi“ dagewesen. Schaut man – was BILD offenbar nicht tat oder es tat und nicht veröffentlichte – hinter diese Vorstrafe kommt man fix dahinter, dass sich der Mann körperlich wehrte, als er beim Flyer-Verteilen von der Antifa angegangen wurde. Notwehr ist halt Auslegungssache des Richters.

Um es kurz zu machen: Wie auf Knopfdruck erwachte sogleich auch das politisch linke Wachsfigurenkabinett und SPD-Gabriel mault politisch korrekt über „Teile der bürgerlichen Eliten, die nicht mehr für demokratische und freiheitliche Werte einstünden“.

Das Private ist politisch und das Politische ist privat“ lautete einst das Leitmotiv von Linksextremisten, die es durchaus in Ordnung fanden, Verlagshäuser anzuzünden und Polizisten mit Pflastersteinen zu bewerfen. 50 Jahre nach dieser Ära eine private Geburtstagsfeier öffentlich zu skandalisieren, einhergehend mit dem Versuch den Jubilar wirtschaftlich zu vernichten, beweist, dass der Schoß fruchtbar ist, aus dem linke die Gewalt einst kroch.

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