Grüne wollen Wald für neue Windräder abholzen

Jörg Urban, umweltpolitischer Sprecher, Bild: Pixabay / AfDgraf

Von den 921 Windrädern in Sachsen stehen in den nächsten drei Jahren 356 Anlagen vor dem Aus, bis 2031 sogar 730 Anlagen.

Wenn nach zwanzig Jahren Laufzeit die Subventionen wegfallen, arbeiten die Windräder nicht mehr wirtschaftlich und müssen verschrottet werden. 
Die Staatsregierung hat eine Potentialanalyse für neue Windräder ausarbeiten lassen, die davon ausgeht, dass bis zu ein Prozent des sächsischen Waldes gerodet werden muss, um die Klimaziele der Staatsregierung zu erreichen. Die Grünen unterstützen diese Pläne, berichtet die DNN.

Jörg Urban, umweltpolitischer Sprecher und AfD-Fraktionsvorsitzender, erklärt:

„Jahrelang wurde den Bürgern erklärt, dass Windenergie immer günstiger werden würde und sich bald wirtschaftlich selbst trägt. Nun bricht diese grüne Propaganda zusammen – ohne dauerhafte Subventionierung kann Windenergie einfach nicht existieren. Die falsch konstruierte Energiewende bleibt ein Fass ohne Boden, so wollen es CDU, SPD, Grüne und Linke. Bürger und Wirtschaft werden weiter unter den höchsten Strompreisen in ganz Europa ächzen müssen, mit fatalen Folgen für Geldbörse und Wirtschaftsstandort.

Absurd wird die angeblich ökologische Energiewende, wenn für neue Windräder im großen Stil Wald abgeholzt wird. In Hessen haben Grüne und CDU diesen Kahlschlag bereits vorgemacht. In Sachsen müssten 10 Millionen Bäume gefällt werden, um ein Prozent der Waldfläche mit Windrädern vollzustellen. Die Staatsregierung hält sich zu den Plänen noch bedeckt, die sächsischen Grünen signalisieren auch hier Unterstützung.

Diese Bigotterie ist unerträglich. Wenn für einen Braunkohle-Tagebau der Hambacher Forst gerodet werden muss, üben die Grünen den Schulterschluss mit linksextremen Gewalttätern und Tagebaugegnern. Die Abholzung großer Waldflächen für Windräder findet dagegen ihre volle Zustimmung.“

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