Banken-Rettung kostete Steuerzahler bisher 59 Milliarden Euro!

MdL André Barth Bankenrettung, Bild: Pixabay

Der Banken-Crash 2008 kostete den Steuerzahler bisher insgesamt 59 Milliarden Euro, weil der Staat die Banken nicht Pleite gehen lassen wollte.

Den größten Schaden verursachte die Hypo Real Estate mit 20 Milliarden Euro, aber auch die Sächsische Landesbank verbrannte fast zwei Milliarden Euro, berichtet BILD.

Andre Barth, finanzpolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer, erklärt:

„Viele Banker haben jahrelang fette Gewinne kassiert und mit ihren hochriskanten Geschäften die Pleite ihres Geldhauses verursacht. Kaum einer von ihnen wurde zur Rechenschaft gezogen, frei nach dem Motto: Gewinne werden privatisiert und Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt.

Diese unsoziale Politik der etablierten Parteien auf dem Rücken der arbeitenden Bürger ist mehr als verantwortungslos. Zumal mit der ‚Eurorettung‘ bankrotter südeuropäischer Staaten weitere horrende Belastungen auf den Steuerzahler zukommen. Allein die Insolvenzverschleppung Griechenlands hat Deutschland über 80 Milliarden gekostet, die höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückgezahlt werden können. Das Geld fehlt nun in der Rente, Pflege, Bildung und Infrastruktur. Aber angeblich geht es ja den Deutschen so gut wie nie.“

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