Fader Beigeschmack bleibt bei Gabriels neuem Alstom-Job

Ob Gabriel als Wirtschaftsminister seine Entscheidungen im Sinne Deutschlands traf, darf man durchaus in Frage stellen.

Zu dem neuen Verwaltungsrat-Job des ehemaligen Wirtschafts- und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) bei der Zug-Allianz Siemens und Alstom sagt der AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen:

„Nach der Politik lockt das große Geld. Auch für Sigmar Gabriel scheint der Wunsch nach mehr Geld, aber weniger Rampenlicht in Erfüllung zu gehen“, sagt Prof. Dr. Jörg Meuthen, AfD-Bundessprecher. „Gabriel hält die für sinnvoll erachtete Karenzzeit von einem Jahr nicht für einen passenden Zeitraum, um als ehemaliger Mandatsträger genügend Abstand von der Politik zu finden. Es bleibt ein fader Beigeschmack bei der neuen Position von Gabriel. Denn in seiner Amtszeit als Bundeswirtschaftsminister von 2013 bis 2017 hatte sich Wirtschaftsminister Gabriel 2014 für eben diese Fusion von Siemens und Alstom stark gemacht. Ob Gabriel als Wirtschaftsminister seine Entscheidungen nach besten Wissen und Gewissen im Sinne Deutschlands traf, darf man heute durchaus in Frage stellen“, so Meuthen.

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