Rotrotgrüne Schulpolitik handelt gegen Kinder im ländlichen Raum

Wiebke Muhsal, MdL, AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, FotoAfD/Pixabay_Taken

„Thüringen-Plan Zukunft Schule“ sieht Mindestgrößen für Schulen vor.

Bildungsminister Helmut Holter hat einen „Thüringen-Plan Zukunft Schule“ ausarbeiten lassen, der Mindestgrößen für Schulen vorsieht. So sollen Grundschulen im ländlichen Raum zukünftig mindestens 80 Schüler unterrichten und Regelschulen 242 Schüler. Laut Medienberichten soll das Gesetz voraussichtlich am 22. Mai vom Kabinett verabschiedet werden.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, bildungspolitische AfD-Fraktionssprecherin:

„Die Landesregierung macht mit ihrem ‚Thüringen-Plan Zukunft Schule‘ Schulpolitik gegen die Kinder in den ländlichen Räumen. Sie schafft mit der Mindestgröße von 80 Schülern für Grundschulen und der Bedingung der Zweizügigkeit Vorgaben, die zur Schließung vieler Schulen führen dürften. Diese Politik hat massive negative Folgen für den ländlichen Raum und die dort lebenden Kinder. Diese Kinder werden künftig durch lange Fahrwege und überlastete Lehrer gegenüber Kindern in Städten massiv benachteiligt. Für sie schafft die Landesregierung eine Art Bildungsangebot zweiter Klasse. Das wird die AfD nicht hinnehmen! Landkinder haben ebenso wie Stadtkinder ein Recht auf ein qualifiziertes Bildungsangebot. Sie haben ein Recht auf Chancengleichheit!

Auch strukturpolitisch sind die Pläne ein Desaster. Statt das Leben auf den Dörfern attraktiver zu gestalten und ländliche Räume wiederzubeleben, kappt die Landesregierung mit dem Rückzug der Schulen eine wichtige Lebensader der Dorfkultur. Langfristig werden Familien mit Kindern sich andere Wohnorte suchen, die ein hinreichendes Bildungsangebot garantieren. Mit ihrer Politik zerstört die rot-rot-grüne Landesregierung nicht nur das Bildungsangebot, sondern schafft weitere Voraussetzungen für den Zerfall der Thüringer Heimat.“

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