AfD will Gedenktag für 17. Juni in Sachsen einführen

Die AfD-Fraktion brachte einen Gesetzentwurf (6/13080) zur Einführung des Gedenktags „Tag der Freiheit und Demokratie – 17. Juni“ in Sachsen ein.

Jörg Urban, Antragsteller und Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt:

„Der 17. Juni 1953 gehört unzweifelhaft zu den Tagen der deutschen Geschichte, auf die wir mit Trauer und mit Stolz zurückblicken können. Was Panzer vorerst im Keim erstickten, vollendete die Friedliche Revolution im Herbst 1989. Die Erinnerung an den Volksaufstand in der damaligen DDR droht leider in Vergessenheit zu geraten. Den mutigen Männern und Frauen gebührt Anerkennung und Respekt. Sie haben unerschrocken ihren Willen bekundet, in einer freien und demokratischen Gesellschaft leben zu wollen. 34 Bürger starben damals für ihre Überzeugungen.

Die AfD will mit einem gesetzlichen Gedenktag die Frauen und Männer ehren, die am 17. Juni für Freiheit und Demokratie gegen die SED-Diktatur kämpften. Sachsen soll mit diesem Gedenktag ein Zeichen setzen. Sowohl zu Ehren der Männer und Frauen des 17. Juni, als auch für den Stellenwert von Freiheit und Demokratie für unsere Gesellschaft.“

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