Hilse: AfD wirkt! Dank des Einflusses der AfD im Bundestag und auch sonst im öffentlichen Raum, wird die Wortwahl in der Klimadiskussion gelegentlich sachlicher und vor allem präziser. Beispiele: Die Pariser Klimaübereinkunft ist kein Vertrag und wird jetzt auch so benannt. Es sind nicht 97 % der Wissenschaftler, die die Erwärmung für menschgemacht halten, es sind nur 97 % von denen die sich dazu positioniert hatten!

Der in Bautzen direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion stellt klar: Im Bundestag wird wieder kontrovers diskutiert. Auch und gerade über die Gründe des Klimawandels. Herrschte in der Debatte und auch in den Medien bisher -bewusst oder unbewusst- erhebliche verschleiernde Sprachschluderei wird jetzt mehr und präzise formuliert

Seit die AfD auch im Deutschen Bundestag das Klimathema kontrovers zu den Altparteien angeht, kommen deren Vertreter nicht mehr mit den bisherigen Sprachschludereien durch, die vor allem der Verschleierung der Fakten dienten. Wurde bisher fälschlich überwiegend vom Pariser Klimavertrag gesprochen, der aus sich heraus schon eine völkerrechtliche Verbindlichkeit hätte, was er nicht hat, wird diese Übereinkunft (Concord) jetzt mehr und mehr als das, was sie ist, bezeichnet: Pariser Klima-Übereinkunft! Sie ist eine reine Absichtserklärung mit absichtlich unscharf formulierten Zielen, die kein Mensch je überprüfen kann. Denn eine Welttemperatur gibt es real so wenig, wie ein Maßstab, um irgendwelche Abweichungen von einer unbekannten Referenztemperatur zu bestimmen. Sie hat vor allem keine völkerrechtliche Wirkung aus sich heraus. Dass, voran Deutschland, die EU, diese in der Sache – also den Rechten und Pflichten- völlig unbestimmte Übereinkunft, zu einem rechtlich verbindlichen Gesetz erhoben haben, ändert an der Grundtatsache nichts. Denn Gesetze kann man ändern oder abschaffen, je nach Mehrheitsverhältnissen im Parlament.

Des Weiteren wird auch das Gerede von den 97 % aller Wissenschaftler, die den „menschgemachten Klimawandel“ für „bewiesen“ halten sollen, mehr und mehr als reines Zweck-Gerede entlarvt. Mit geliehener Autorität, von unbenannten „Wissenschaftlern“, soll stellvertretend „bewiesen“ werden, dass diese völlig unbelegte Behauptung, felsenfest in der Wissenschaft verankert sei. Doch weil das nicht so ist, funktioniert es immer weniger. Denn wie anders ist zu erklären, dass die ehemals zu den Qualitätsmedien zählende Zeit in ihrem Online-Beitrag vom 4.12.18 „10 Fakten zum Klimawandel, die wirklich stimmen“ nicht mehr von den 97 % aller Wissenschaftler schreibt, sondern eingrenzend und damit näher an der Wahrheit, von „97 % (aller Klima-Wissenschaftler), die sich dazu positionierten“. Bleibt festzustellen, dass auch das nicht stimmt, aber es ist etwas näher an der Wahrheit. Denn es waren lt. Cook-Studie, auf die sich dort berufen wird, 97 % aller Studien, mit wer weiß mit welchen und vor allem wie vielen Autoren. In 7930 der 11944 ausgewerteten Veröffentlichungen wurde die Ursache des Klimawandels gar nicht behandelt. Man positionierte sich also nicht! So viel Klarheit und Wahrheit in der Sprache sollte schon sein.

Berlin, 05.12.2018

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