Heimatlieder offenbar unerwünscht: So scheitert Integration

„Heimatlieder aus Deutschland – The Best Originals and Remixes of New German Folk“ – diesen Titel trägt eine aktuelle CD der Bundeszentrale für politische Bildung.

Wer nun vermutet, dass hier Lieder wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Jäger aus Kurpfalz“ enthalten sind, der irrt gewaltig. Unter den 18 Liedern ist nämlich nur ein deutschsprachiges vertreten. Laut Bundeszentrale ist das so gewollt, denn die CD soll vielmehr die „Vielfalt der in Deutschland eingewanderten Folklore“ zeigen. Von daher ist Marokko, Kamerun, Mosambik, Vietnam oder die Türkei vertreten.

Dazu Joachim Paul, Mitglied des Bundesvorstands der AfD: „Diese CD ist bezeichnend für die linke Unterwanderung der Bundeszentrale für politischen Bildung. Ihr liegt ein völlig falsches Verständnis von Integration zu Grunde. Es ist doch wesentlich sinnvoller, den Zuwanderern unsere Kultur zu vermitteln und nicht den Deutschen die Kultur der Zuwanderer. In unseren Volks- und Heimatliedern begegnet man auch unserer Kultur.“

Joachim Paul ergänzt: „Offenkundig sind deutsche Heimatlieder bei der Bundeszentrale für politische Bildung nicht erwünscht, sie werden allenfalls noch als Randphänomen geduldet. Die vorherrschende linke Gegenwartskultur hat dafür gesorgt, dass deutsche Heimat- oder Volkslieder als verstaubt und peinlich gelten. Im Falle des Westerwald-Liedes wird sogar der Rechtsextremismus-Verdacht erhoben. Das ist nicht nur falsch, sondern auch borniert und spießig. Mit Weltoffenheit hat das nichts zu tun. Nur wer seine eigenen Traditionen kennt, kann auch auf ehrliche Weise Wertschätzung für andere Kulturen zeigen.“

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