Die Asylkrise überfordert unseren Rechtsstaat

Dr. Alexander Gauland MdB, AfD-Bundessprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD im Bundestag, FotoAfD/Pixabay_Kamyq

Das individuelle Recht auf politisches Asyl ist nicht praktikabel und nicht mehr zeitgemäß.

Im Fall der Prügelattacke durch vier Asylbewerber in Amberg ist nach Auskunft des bayerischen Innenministers aktuell nur bei einem Tatverdächtigen die Abschiebung rechtlich möglich.

Dazu teilt der AfD-Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Dr. Alexander Gauland, mit: „Die Prügelattacke in Amberg zeigt erneut, dass die Asylkrise den Rechtstaat völlig überfordert. Wir schaffen es nicht, abgelehnte oder straffällig gewordene Asylbewerber so schnell wie möglich außer Landes zu schaffen. Und wenn eine Abschiebung dann doch mal klappt, ist der Staat nicht in der Lage, den abgeschobenen Asylbewerber an der Wiedereinreise zu hindern, wie ein aktueller Fall zeigt.“

Wir haben den Laden einfach nicht mehr im Griff: Sobald die Asylbewerber einmal im Land sind, gibt es keine wirkungsvolle Handhabe mehr gegen diese Leute. Kein Wunder, dass sie über uns lachen. Solange der Rechtsstaat diese Probleme nicht lösen kann, müssen wir daher die Grenzen dicht machen, damit diese Leute gar nicht erst nach Deutschland kommen können. So laut sie auch an der Grenze ‚Asyl‘ rufen, wir dürfen nicht mehr auf sie hören.“

Gauland fordert, das Asylrecht in Deutschland von einem individuell einklagbaren Recht in eine institutionelle Garantie umzuwandeln, so wie dies in anderen Ländern praktiziert wird. „Das individuelle Recht auf politisches Asyl ist nicht praktikabel und nicht mehr zeitgemäß“, so Gauland.

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