Baurecht entrümpeln statt Mietpreisbremse einführen!

Mietpreisbremse ist ein Rückfall in den Sozialismus, Bild: Pixabay

„Dresden soll eine Mietpreisbremse erhalten“, heißt es heute in den Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN).

Dazu erklärt Christopher Hahn, baupolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Die im Koalitionsvertrag verankerte Mietpreisbremse konterkariert die angeblichen Bemühungen der Regierung um den ländlichen Raum. Der größte Anreiz für Familien, die überfüllten Großstädte zu verlassen, sind die günstigen Mieten im Vogtland, Erzgebirge, der Lausitz und in den anderen ländlichen Regionen. Wird nun künstlich günstiger Wohnraum in den Großstädten geschaffen, werden unsere ländlichen Regionen weiter ausbluten und können nicht an Attraktivität gewinnen.

Natürlich muss es auch in Großstädten ausreichend bezahlbare Wohnungen geben. Die Mietpreisbremse ist dafür jedoch definitiv der falsche Weg. Sie ist ein Rückfall in den Sozialismus.

Wir halten es deshalb für sinnvoller, bei den Baukosten anzusetzen. In Folge von Überregulierung sind sie in den letzten Jahren regelrecht durch die Decke gegangen. In den Niederlanden hat man indes das Baurecht ordentlich entrümpelt und damit die Preise niedrig gehalten.

Die Baukosten haben sich in Deutschland seit 2007 um rund ein Drittel erhöht. In den Niederlanden waren es nur sechs Prozent. Kluge Politik zahlt sich eben aus.“

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