AfD wirkt: Erstes Umdenken bei Inklusion in Mecklenburg-Vorpommern

Jens-Holger Schneider MdL, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, FotoAfD

Schulen erhalten bei Inklusion mehr Entscheidungsfreiräume, Zeitrahmen für Umsetzung der Inkusionsstrategie verlängert.

Der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Jens-Holger Schneider, hat die Ankündigung der neuen Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) begrüßt, dass die Inklusionsstrategie der Landesregierung um fünf Jahre gestreckt, d. h. nicht bereits 2023 abgeschlossen werde. Inklusion solle nicht verordnet, sondern ermöglicht werden, wobei den Schulen eine gewisse Entscheidungsfreiheit eingeräumt werde.

„Damit übernimmt die Bildungsministerin Positionen der AfD, die sich seit Jahren als einzige Partei vehement gegen eine übertriebene Inklusion wendet und den Erhalt der Förderschulen fordert. Die Bildungsministerin widerspricht damit auch der bisherigen offiziellen Regierungsmeinung, die UN-Behindertenrechtskonvention erfordere die schnelle Umsetzung einer vollständigen Inklusion. Die AfD hat stets betont, dass unser erfolgreiches Modell der Förderschulen die Forderungen dieser Konvention bereits hinreichend erfüllt“, sagt Schneider.

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