AfD fordert Kampf gegen die Verfolgung von Christen, die anderen lehnen ab

Jürgen Braun, MdB, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay Pexels, mathiasfaust

Mehr als 200 Millionen Christen weltweit verfolgt.

Heute wurde der Weltverfolgungsindex 2019 veröffentlicht. Der jährlich erscheinende Index bildet die Situation von verfolgten Christen in aller Welt statt und beleuchtet, wie sich die Verfolgung in den Staaten konkret darstellt.

Der Parlamentarische Geschäftsführer und menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Jürgen Braun, erklärt dazu: „Der Weltverfolgungsindex belegt jedes Jahr aufs Neue die zunehmende Dimension der weltweiten Christenverfolgungen. Insbesondere die Entwicklungen im letzten Jahr geben weiteren Anlass zur Sorge. Denn die Lage verschlimmert sich vielerorts dramatisch. Christen werden durch islamische und kommunistische Regierungen als fremdartig dargestellt und als Gefahr heraufstilisiert. Die Folgen sind fatal. Kirchen werden geschlossen. Christen diskriminiert, drangsaliert und unterdrückt. Mehr als 200 Millionen Christen sind weltweit davon betroffen. Wir dürfen sie nicht im Stich lassen!“

Dazu ergänzt Dr. Anton Friesen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Mitglied der Arbeitsgruppe ‚Christen in der AfD‘: „Die weltweite Christenverfolgung muss endlich von allen Parteien ernst genommen und stärker bekämpft werden. Im letzten Jahr hat die AfD-Bundestagsfraktion bereits einen Antrag vorgelegt, um auf das Problem aufmerksam zu machen und die Bundesregierung zu konkreten Gegenmaßnahmen aufzufordern. Er wurde allerdings von den anderen Fraktionen abgelehnt. Dabei zeigt der jüngste Weltverfolgungsindex wie wichtig es ist, endlich etwas zu unternehmen. Wer untätig bleibt und zulässt dass Christen wie in Somalia regelrecht gejagt werden, macht sich mitschuldig. Unsere Gebete richten sich daher vor allem an unsere verfolgten Brüder und Schwestern. Ihr Schicksal darf uns niemals gleichgültig sein.“

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