Kohleausstieg in der Lausitz muss verhindert werden

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, Bild: Pixabay / AfDgraf

Eine Studie des Institutes für Wirtschaftsforschung Halle offenbart, dass der Kohleausstieg in der Lausitz die Arbeitslosenquote stark steigen lässt, zur Abwanderung von Fachkräften und zum deutlichen Absinken des durchschnittlichen Bruttolohns führen wird.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, kommentiert:

„Die Studie bestätigt unsere Befürchtungen. Die Energiepolitik der Bundesregierung ist nichts weiter als eine Deindustrialisierung Deutschlands. Selbst Gewerkschaften sprechen von 60.000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen, die die Braunkohle sichert.

Die Ergebnisse des gestrigen Kohlegipfels im Kanzleramt sind ernüchternd und zeigen, dass die Bundespolitik keine Lösungen und Konzepte für die Zeit nach dem Kohleausstieg hat. Rein ideologisch getrieben, werden Arbeitsplätze geopfert und die Bürger ihrer wirtschaftlichen Grundlage beraubt. Die jährlich zugesicherten 1,5 Milliarden Euro der Bundesregierung werden die Lausitz nicht retten, solange es keine zukunftsträchtigen Konzepte gibt.

Wohlwissend, dass die Politik keine vergleichbar gut bezahlten Arbeitsplätze schaffen kann, werden wir auch weiter gegen die linksgrüne Umweltpolitik der CDU kämpfen. Ein Ausstieg Deutschlands aus der Kohleverstromung hat keinen Einfluss auf das Weltklima.

Die Lausitz braucht heute schon tausende Industriearbeitsplätze.

Solange das nicht geschaffen wird, ist es unverantwortlich von der CDU über einen Ausstieg nachzudenken.“

 

image_pdfimage_print