Arbeitgeberpräsident Kramer lebt bei der Flüchtlingsintegration in seiner eigenen Welt

Dr. Alexander Gauland MdB, Bundessprecher der AfD und Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay_MurlocCra4ler_1st-christian_kahlh

Was hat der Arbeitgeberpräsident zum ‚Wir-schaffen-das‘ außer Worten beigetragen?

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer behauptet, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ recht behalten und sieht die Integration von Flüchtlingen in Deutschland „auf einem guten Weg“.

Für den Bundessprecher der AfD und Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Alexander Gauland, stellt sich angesichts dieser Einschätzung die Frage, in welcher Welt Arbeitgeberpräsident Kramer lebt: „Kramers Behauptung, die Integration der mehr als eine Million Flüchtlinge, die Merkel ins Land geholt hat, sei auf einem guten Weg, deckt sich nicht mit der Lebenswirklichkeit vieler Bürger. Sie werden tagtäglich mit den Folgen der unverantwortlichen Politik der offenen Grenzen konfrontiert: Wachsende Wohnungsnot, steigende Mieten und die nicht abreißende Serie schrecklicher Übergriffe wie etwa die jetzt bekannt gewordene mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer 15 Jahre alten Schülerin in einer Flüchtlingsunterkunft in Augsburg. Für die Bürger muss es daher wie Hohn klingen, wenn der Arbeitgeberpräsident in Merkels-Mantra ‚Wir schaffen das‘ einstimmt, zumal die übergroße Zahl der Flüchtlinge immer noch von staatlichen Leistungen lebt.“

Kramer verkenne zudem, dass bei Flüchtlingen die Integration überhaupt nicht im Vordergrund stehen könne, weil anerkannte Flüchtlinge lediglich Gäste auf Zeit seien und Deutschland wieder verlassen müssten, sobald es die Lage in ihrer Heimat erlaube, so Gauland: „Ich rate Herrn Kramer daher, sich die Wirklichkeit nicht weiter schön zu reden, sondern endlich einen ungeschminkten Blick auf die fatalen Folgen der Masseneinwanderung zu werfen.“

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