Dresdner Stadtrat,Elmar Gehrke, Bild: ElmarGraf

„Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.“

Von wegen, aus der Politik kommen keine guten Nachrichten: Unter lauten Getöse zerbrach vergangene Woche die rot-rot-grüne Verhinderungsmehrheit im Dresdner Rathaus.

Fast vier Jahre lang peitschte der „linke Block“ aus SPD, Grünen und Linkspartei seine ideologischen Hirngespinste regelrecht durch – gegen alle Widerstände und zu Lasten der Bürger. Rücksichtslos verprellte man Millionen-Investoren und verzögerte dringend benötigte Verkehrsvorhaben.

Drei SPD-Stadträte konnten diesen desaströsen Wahnsinn nicht mehr mit ihren Gewissen vereinbaren und verließen nicht nur die Fraktion – sondern gaben auch gleich ihr Parteibuch ab. Gibt also doch noch Genossen mit Rückgrat – lieber spät als nie!

Macht das (gute) Beispiel Schule, geht es den Sozialdemokraten bald wie im Kinderlied von den „10 kleinen Maximal-Pigmentierten“ – das böse „N-Wort“ darf man ja nicht mehr sagen. Anstelle der SPD würde ich mir die Schmach der bitteren Niederlage ersparen und zur kommenden Wahl erst gar nicht antreten! 

Wütend über den Verlust der Macht giftete Grünen-Fraktionschef Thomas Löser: „Gegen uns wird es keinen Haushalt geben, außer man verhandelt mit der rechtsextremen AfD“.

Aber lieber Herr Löser, nach der Kommunalwahl im Mai 2019 braucht keiner mehr die Grünen für Beschlüsse! Aber gut, angesichts der – in Ihrer Partei nicht unüblichen – missbräuchlichen Nutzung von Hanf-Erzeugnissen könnte es einem schon mal den Sinn für die Realität vernebeln.

Apropos „rechtsextreme“ AfD? Sagt man denn „pädophile“ Grüne? Obwohl es dafür zahlreiche – insbesondere prominente – Beispiele gibt?

Und ganz am Rande:

Dass der „Linksblock“ bei den Stadtratswahlen 2019 sein „Blaues Wunder“ erlebt und es in meiner geliebten Heimatstadt endlich wieder im Sinne der bürgerlichen Mitte vorangeht, dafür werde ich im kommenden Jahr meinen ganz persönlichen Beitrag leisten…

Ihr

Elmar Gehrke

image_pdfimage_print