Bleierne Zeit? Kramp-Karrenbauers Versuch, sich von Merkel zu lösen

Alice Weidel, Vorsitzende der AfD Bundestagsfraktion und Mitglied im Bundesvorstand der AfD, FotoAfD_Wikimedia_Sandro-Halank

Mit Kramp-Karrenbauer als CDU-Vorsitzende oder Kanzlerin würde sich die Politik der Merkel-Jahre auf unbestimmte Zeit verlängern.

Dr. Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und AfD-Bundesvorstandsmitglied, wertet die jüngsten Äußerungen von Annegret Kramp-Karrenbauer als den Versuch, sich von Bundeskanzlerin Merkel distanzieren zu wollen. Die als Kandidatin für den CDU-Vorsitz gehandelte Kramp-Karrenbauer hatte die Phase des Wahlkampfs, der Regierungsbildung und die ersten Monate der Großen Koalition als „bleierne Zeit“ bezeichnet.

Weidel sieht in der ‚bleiernen Zeit‘ eine unfreiwillig getroffene Beschreibung der Merkel-Jahre: „Damit hat sie (Kramp-Karrenbauer) ausnahmsweise einmal recht. Merkels Jahre als Kanzlerin waren für Deutschland nicht nur verlorene Jahre. Sie haben unserem Land durch die verkorkste Energiewende oder die unverantwortliche Masseneinwanderung schweren Schaden zugefügt.

Die AfD werde diesen Versuch Kramp-Karrenbauers, sich durch eine laue Distanzierung jetzt in letzter Minute vom sinkenden Merkel-Schiff retten zu wollen, nicht durchgehen lassen. Schließlich sei sie als Ministerpräsidentin des Saarlandes und als CDU-Generalsekretärin stets eine loyale Vertreterin und eine Stütze des ‚Systems Merkel‘ gewesen.

Mit Kramp-Karrenbauer als CDU-Vorsitzende oder gar als Kanzlerin würde sich die bleierne Zeit der Merkel-Jahre auf unbestimmte Zeit verlängern. Ich hoffe, das bleibt uns allen und Deutschland erspart“, so Alice Weidel.

 
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