Universitätsbibliothek Freiburg – 544.600 Euro Reparaturkosten und kein Ende

Rainer Podeswa, MdL, AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, FotoAfD/Pixabay_NGi

Bei einem 2015 fertiggestellten Gebäude, das 53 Millionen Euro gekostet hat, sollte alles funktionieren.

Dr. Rainer Podeswa und weitere AfD-Abgeordnete haben in einem Antrag die Vorgänge um die Probleme am Bau der Universitätsbibliothek Freiburg beleuchtet. Dazu Podeswa: „Das Gebäude blendet die Verkehrsteilnehmer – die Reparatur kostet 140 000 Euro. Die Optimierung der Beleuchtungssteuerung kostet 100 000 Euro und weitere Kosten sind noch nicht genau bezifferbar. Die bisher angefallenen Reparaturkosten in Höhe von 544 600 Euro sind erst der Anfang. Bei einem 2015 fertiggestellten Gebäude, das 53 Millionen Euro gekostet hat, sollte alles funktionieren. Stattdessen ist die Universitätsbibliothek Freiburg eine architektonische Fehlplanung und entwickelt sich zu einem Fass ohne Boden. Bei der vom zuständigen Ministerium nun aufgeführten enormen Mängelliste stellt sich die berechtigte Frage: Was funktioniert an der Universitätsbibliothek Freiburg und wer trägt die Kosten der Mängelbeseitigung?“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Landtag von Baden-Württemberg stellt dazu fest: „Uns ist es wichtig, dass die Politik den Studenten ermöglicht, ihre Leistung zu erbringen – in einem funktionierenden Gebäude. Den Studenten wurde eine funktionierende 24-Stunden-Universitätsbibliothek versprochen. Stattdessen bekommen sie ein Provisorium mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Die Landesregierung muss ihre Gebäude bedarfsgerecht planen – in enger Absprache mit den Nutzern. Wir fordern die Landesregierung dazu auf, sich zukünftig an der Funktionalität von Zweckbauten zu orientieren statt auf Architekturpreise zu hoffen.“

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