Digitale Bildung für Schule und Beruf: MV ist digital abgehängt

Thomas de Jesus Fernandes, MdL, AfD Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, FotoAfD_Pixabay_Pixaline_geralt

Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat keinen Gesamtplan zur Digitalisierung.

Zur heutigen öffentlichen Anhörung des Sozialausschusses „Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„Die Anhörung hat die schlafwandlerische Politik der Landesregierung einmal mehr vorgeführt. Beim Breitbandausbau und bei digitalen Bildungsstrategien schlummert die Landesregierung vor sich hin. Während andere europäische Länder im digitalen Zeitalter schon längst ‚up to date‘ sind, wartet man hierzulande immer noch auf brauchbare Datennetze und moderne Bildungskonzepte für digitale Unterrichtsstrukturen.

Gerade in ländlichen Regionen sind es nicht nur die Schulen, welche abgehängt werden. Wir haben auch eine digitale Spaltung der Gesellschaft zwischen Jung und Alt sowie ländlichem Raum und Städten. Wie sollen so Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung in Schule und Beruf vermittelt werden? Es mangelt deutlich an digital-medialem Lehrpersonal. Vielen Jugendlichen wird so die Teilnahme an gesellschaftlichen Entwicklungen und eine berufliche Zukunft erschwert.

Während sich ‚die Welt da draußen‘ für die digitale Zukunft wappnet, drohen wir in Mecklenburg-Vorpommern wieder einmal den Anschluss zu verpassen. Da nützt es auch nichts, wenn die Landesregierung in ihrer Torschlusspanik an allen Stellschrauben dreht, ohne einen Gesamtplan zur Digitalisierung zu haben – den vermissen die Bürger und Unternehmen seit Jahren.“

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