Verena Hartmann unterzeichnet „Potsdamer Erklärung“ zum Verhältnis zwischen AfD und Amtskirchen

Verena Hartmann, MdB, AfD Bundestagsfraktion, Sachsen FotoAfD/Pixabay_reijotelaranta

Zwischen dem aktiven Praktizieren des christlichen Glaubens und einer Mitgliedschaft in der AfD besteht keinerlei Widerspruch.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Verena Hartmann ist Mitunterzeichnerin der „Potsdamer Erklärung“, die bei einer Tagung der Christen in der AfD mit dem Titel „AfD und Amtskirchen – gemeinsam für ein christliches Abendland?“ verabschiedet wurde. Gastgeber war die AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, deren Fraktionsvorsitzender Andreas Kalbitz als Gastredner bei der Veranstaltung sprach. Die Tagung beschäftigte sich vor allem mit dem Verhältnis zwischen den Amtskirchen und der AfD. Zu den weiteren Unterzeichnern der Potsdamer Erklärung gehören neben Verena Hartmann unter anderem die Vorstandsmitglieder der Christen in der AfD, Dr. Michael Adam und Dr. Olaf Kappelt, sowie die AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch, Waldemar Herdt und Steffen Kotré.

Dazu teilt Verena Hartmann mit:

„In Zeiten einer von Amtsträgern der Kirchen oftmals polemisch und überhitzt geführten Debatte um die AfD ist die ,Potsdamer Erklärung‘ ein Beitrag zur Versachlichung und zu einem unaufgeregten Dialog. Die Erklärung betont die konfessionelle Ungebundenheit der AfD und stellt klar, dass zwischen dem aktiven Praktizieren des christlichen Glaubens und einer Mitgliedschaft in der AfD keinerlei Widerspruch besteht. Insbesondere manche Amtsträger der evangelischen Kirche sollten ihre reflexhafte Generalverurteilung der AfD überdenken und erkennen, dass gerade Christen durch den vordringenden Islamismus gefährdet sind – die etablierten Parteien reagieren auf diese Bedrohung mit hilflosen Maßnahmen und dem Verschließen ihrer Augen vor der Realität. Unser Land braucht eine Kirche, die sich an ihre ureigensten Aufgaben erinnert, die nicht ausgrenzt, sondern voller christlicher Demut Beistand leistet – ohne Ansehen der Person. Sie darf sich nicht politisch instrumentalisieren und damit degradieren lassen.“

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