Bundeswehr: Verpflichtendes Dienstjahr mit breitem Spektrum

Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz, FotoAfD/Pixabay_george__nick

 Junge Menschen sollten generell wieder mehr Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.

Anlässlich der Debatte über die Wiedereinführung der Wehrpflicht wiederholt Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, seine Forderung vom 22. Mai 2017 nach einem allgemeinen, verpflichtenden Dienstjahr für alle Deutsche. Die bloße Wiedereinführung der Wehrpflicht hält Junge für zu kurz gegriffen.

Uwe Junge, Oberstleutnant a. D, sagte: „Unter dem Motto ‚Deutschland.Dienen!‘ sollen alle jungen Deutschen ein Jahr lang einen verpflichtenden Dienst für die Gemeinschaft leisten. Dabei können sie aus einem breiten Spektrum an Diensten auswählen, z. B. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Polizei sowie Kranken- und Altenpflege. Ebenso können sich Männer und Frauen auch für den Dienst in der Bundeswehr entscheiden. Hier werden sie zu Offizieren und Unteroffizieren der Reserve ausgebildet und bilden den Grundstock einer Heimatschutztruppe zur Erfüllung der Landesverteidigung.“

Uwe Junge fordert: „Der Dienst soll nicht nur Pflichtaufgabe sein, sondern auch die Möglichkeit eröffnen, die eigenen Fähigkeiten und die Aufgaben kennenzulernen und sich ggf. für einen längerfristigen Dienst zu interessieren. Viele Wehrpflichtige haben sich seinerzeit aus Erfahrung heraus weiter verpflichtet. Ziel ist es, dass junge Menschen mehr Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen und damit der Landesverteidigung und der Daseinsvorsorge unmittelbar dienen.“

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