Österreichs Journalisten sollen sich künftig neutral verhalten – bitte nachmachen, MDR!

Österreichs Journalisten sollen sich künftig neutral verhalten – bitte nachmachen, MDR!

Der Österreichische Rundfunk (ORF) plant, seinen Redakteuren und Moderatoren Kommentare in sozialen Medien zu verbieten. Sie sollen künftig auch auf privaten Accounts keine Meinungen äußern, „die Objektivität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt untergraben“ könnten, berichtet die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ aktuell.

Dazu erklärt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende, Maximilian Krah:

„Seit in Österreich die AfD-Schwesterpartei, FPÖ, mitregiert, weht ein erfrischender politischer Wind in unserem Nachbarland. Seit Mai 2018 ist FPÖ-Politiker Norbert Steger Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates, der den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs kontrolliert.

Gerade Journalisten sollten sich an die Worte des großen ‚Hajo‘ Friedrichs erinnern, der sagte: ‚Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache‘. Wenn deutsche Redakteure oder Autoren allerdings – wie zur letzten AfD-Demonstration in Berlin geschehen – unter den Flaggen und hinter den Bannern der gewaltbereiten Antifa mitlaufen und deren Parolen brüllen, um anschließend in den Redaktionsstuben Hetzberichte über die AfD zu verfassen, haben sie ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Mitteldeutschlands, der MDR, sollte dem Beispiel Österreichs folgen und seine Journalisten an ihre eigentliche Aufgabe erinnern: Reportieren und berichten. Schreibende oder quasselnde Nannys benötigen mündige Bürger nicht.“

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