Hohe Kinderarmut in Deutschland ist Folge der verfehlten Familienpolitik

Tino Chrupalla MdB, AfD-Bundessprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, FotoCollageAfD/CCo-Pixabay-604086 CC0-Pixabay

Dass jedes fünfte deutsche Kind in Armut aufwächst, dokumentiert die Sozialkälte der Regierung, die hunderte Millionen Euro Kindergeld ins Ausland überweist.

Angesichts der hohen Kinderarmut in Deutschland fordert AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla mehr finanzielle Unterstützung von Eltern durch die Regierung:

„Die anhaltend hohe Anzahl armer Kinder besorgt mich. Die etablierten Parteien zeigen sich in der Bekämpfung dieser Zustände wenig engagiert, glauben sie doch an den Mythos, dass Deutschland ein reiches Land sei. Dass dem nicht so ist, zeigen etwa das im Europavergleich weit unterdurchschnittliche Nettovermögen sowie die unterdurchschnittliche Eigenheimquote der Deutschen. Nun vom einem reichen Land zu sprechen – in dem obendrein etwa jedes fünfte Kind in Armut lebt – ist eine haltlose Anmaßung. Die hohe Kinderarmut ist nicht ausschließlich auf die Masseneinwanderung in die Sozialsysteme zurückzuführen, sondern auch auf die verfehlte Familienpolitik. Familien sind gegenüber Kinderlosen in dramatischer Weise finanziell benachteiligt. Um Armut vorzubeugen, muss die Leistung der Eltern finanziell und ideal anerkannt werden. Zudem müssen die Prioritäten bei Staatsausgaben verschoben werden. Während in Deutschland Kinder in Armut leben, werden Steuergelder in Rekordhöhe an die EU gezahlt und hunderte Millionen Kindergeld ins Ausland überweist. Mit diesen Geldern könnte man in Deutschland einiges bewegen!“

Einer aktuellen Umfrage zufolge wachsen in Deutschland 2,8 Millionen Kinder und Jugendlichen in Armut auf. Dies sind 21,3 Prozent aller unter 18-jährigen, die nie bis selten verreisen können, kein Auto im Haushalt haben und oft von sozialer Teilhabe ausgeschlossen sind.

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