Statt in der Corona-Krise den Mitgliedern zu helfen, will die EU nur weiter wachsen

Petr Bystron MdB, Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, FotoAfD/CC0-Pixabay-freepik CC0-Pixabay

In der Krise sind EU-Beitrittsverhandlungen mit Balkanländern das völlig falsche Signal.

Wer angesichts der grassierenden Pandemiewelle glaubt, dass die EU nun alle Kraft für die Bewältigung der Corona-Krise in ihren Mitgliedsländern einsetzt, wird sich die Augen reiben: Laut Medienberichten sollen sich die Staaten der EU darauf geeinigt haben, Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien zu beginnen.

Für den Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, kommt diese Entscheidung zur völlig falschen Zeit:

„Diese Entscheidung kommt zu einer Unzeit, da Italien, Spanien und auch Deutschland von der Corona-Krise überrollt werden. Angesichts der drohenden Wirtschaftskrise, den gestiegenen Kosten für den Steuerzahler durch den Brexit und dem Migrantenansturm aus der Türkei ist die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen für die notorisch korrupten und wirtschaftlich kaputten Südbalkanländer das völlig falsche Signal. Eindringlicher als jetzt in dieser existenziellen Krise kann die EU ihre falsche Prioritätensetzung nicht vor Augen führen“, sagt Bystron.

Damit sollte auch dem glühendsten EU-Fan klar sein, dass diese Europäische Union in erster Linie mit sich selbst als ‚Projekt‘ beschäftigt ist, bei dem es einzig um das Ziel geht, immer größer zu werden – koste es was es wolle.

image_pdfimage_print