Neues aus Dresden, neues aus dem Wahlkreis -Thomas Thumm, AfD- Mitglied im Sächsischen Landtag, kommentiert das aktuelle Geschehen im Freistaat und seinem Wahlkreis

Thomas Thumm MdL, Bild: AfD

Das neue Jahr beginnt und die Absurditäten des alten Jahres folgen…

Nach „mühsamer“ Regierungsbildung und nun einer „Kenia Koalition“ in Sachsen wird immer deutlicher, dass CDU-Ministerpräsident Kretschmer mit den Grünen bei seiner politischen Partnerwahl danebengegriffen hat.
Das sahen wahrscheinlich auch fünf Abgeordnete aus den eigenen Reihen so, die kurz vor Weihnachten bei der Wahl zum Ministerpräsidenten gegen ihn stimmten.
Wollten die Fünf 27,5% des sächsischen Wählerwillens nicht ignorieren?
Jener Stimmenanteil entfiel schließlich auf die AfD, die zweitstärkste Kraft in Sachsen wurde.
Konnten sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass man mal eben für jährlich hunderttausende Steuereuro vier neue Staatssekretärs posten schuf, damit alle- auch die neuen- in der Regierung gut versorgt sind?

So geschehen auch bei den Genossen der SPD. Diese hielten im Namen der Solidarität für ihre nicht- oder abgewählten Landtagskandidaten Versorgungsposten oder Mandate bereit. Eine davon ist Simone Lang. Durch günstige Listenumstände darf sie nun doch in den Landtag nachrücken. Obwohl zur Landtagswahl mit einem wahrhaft (kümmerlichen oder übersichtlichen) Ergebnis bedacht und damit haushoher Verlierer nicht nur gegen die AfD, sieht sich Simone Lang als Abgeordnete für das Erzgebirge. Davon abgesehen, dass die SPD nicht einen Wahlkreis in Sachsen gewonnen hat, empfindet sie ihr sehr annehmbar vom Steuerzahler entlohntes Mandat nun „als ein Stück Lohn für die Arbeit der letzten Jahre“. Der Wähler wollte Simone Lang übrigens zudem weder im Gemeinderat noch im Kreistag sehen.
An Bescheidenheit fehlt es den Genossen, wohl ebenso an Schamgefühl gegenüber dem eigentlichen Souverän, dem Volk. Ein Hohn auch für diejenigen unserer Rentner, die nach Jahrzehnten der Arbeit mit kleiner Rente über die Runden kommen müssen.
Nee Sozis, so wird das nichts mit dem Neuanfang. Die klare Marschrichtung zielt auf unter 5%.

-“Advent, Advent, ein Bulle brennt“-

Wenn aus einer geistigen Brandstifterin die sächsische Justizministerin wird.
Kurz vor Weihnachten erlebte Sachsen den kometenhaften Aufstieg von Katja Meier, grüne Spitzenkandidatin. Noch vor wenigen Jahren punkrockte die heutige Ministerin in Zwickau. Die „Harlekins“, eine Punkband, sangen Lieder wie „Advent, Advent, ein Bulle brennt“ und zündelten gern gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Deshalb ist es auch nur folgerichtig, dass genau diese Katja Meier von unserem Ministerpräsidenten
Michael Kretschmer zur Staatsministerin für Justiz UND Demokratie ernannt wurde. Eine Verhöhnung eines jeden Opfers linker Gewalt.
Die vereinigte Linke, die eh lieber eine Rot-Dunkelrot-Grüne-Koalition gebildet hätte, feiert ihre Vorstellung von Demokratie und Meinungsfreiheit gern auf der Straße. Ob nun traditionell am 1. Mai in Hamburg oder Berlin, zunehmend auch am letzten Tag des Jahres in Leipzig Connewitz oder in der Dresdner Neustadt. Zunehmend hemmungsloser werden Unternehmen genauso angegriffen, wie Privatpersonen, Geschäftsleute, Politiker, Polizisten oder Kirchenleute.
In den sächsischen Großstädten mit sogenannten „alternativen Stadtvierteln“ schwinden die Ängste, für linke staats- und demokratiegefährdende Straftaten auch nur belangt zu werden. Zudem werden Vereine mit gepflegten Kontakten in die linksextreme Szene großzügig aus Steuermitteln bedacht.
Doch wehe, man äußert sich gegen links und findet auch die Politik des Ministerpräsidenten nicht wirklich toll. Dann, ja dann ist man ein böser Rechter, wird de facto gleichgesetzt mit den Verehrern des 3. Reiches.
Wir kennen diese Verunglimpfungen als AfD zur Genüge. Ähnlich geht es vielen Bürgern, die öffentlich die Einhaltung des Rechtsstaats, die Verteidigung unserer gemeinsamen Werte und der Demokratie einfordern.

Der Heilige Abend in Aue
…war leider nicht überall ein Fest der Liebe. Auf dem Weihnachtsfest der
Nikolai- Gemeinde für Bedürftige kommt es nach Berichten der Freie Presse jedes Jahr zu Rangeleien bei der Verteilung gespendeter Geschenke. Keineswegs sind an den Streitereien immer nur Asylbewerber beteiligt. Jedoch musste man dieses Jahr einen unzufriedenen Syrer des Hauses verweisen. Dieser
kehrte dann mit sieben Kumpanen zurück. In der folgenden Auseinandersetzung wurde der ehrenamtliche Helfer Mike W. durch einen Stich lebensgefährlich verletzt.
Am zwanzigsten Tag nach der Attacke soll der Täter noch immer auf der Flucht sein. Selbst wenn er von unserer kaputtgesparten Polizei gefasst werden sollte, muss er sich angesichts häufiger und verständnisvoller Kuschelurteile unserer Justiz vermutlich nicht übermäßig sorgen.
Inwiefern Innenminister Roland Wöller, der auch die Tat von Leipzig zu einem versuchten Totschlag abstuft, oder die ehemals punkrockende Justizministerin Meier Konsequenzen ziehen, bleibt abzuwarten.

Während die „Kenia Koalition“ von den Regierungsbildnern als klarer Wählerauftrag verklärt wird, lebt Ministerpräsident Kretschmer zudem „im besten Deutschland, was wir je hatten“.
Offensichtlich spielt es keine Rolle, dass Deutschland hinter das Sicherheitsniveau selbst vieler Drittweltstaaten zurückgefallen ist.
Ich empfehle dem Ministerpräsidenten auch aufgrund dieser durchaus schwerwiegenden Vorkommnisse eine Kurskorrektur. Das Schwarz-Rot-Grüne Experimentieren am offenen Herzen der sächsischen Bürger muss beendet werden.

Am 2. Februar verlöschen mit Maria Lichtmess traditionell im Erzgebirge die Schwibbögen. Trotzdem hoffe ich auf das Fortbestehen eines Schimmers, eines kleinen Hoffnungsschimmers hin zur Erkenntnis,
dass mit Schwarz-Rot-Grün kein Freistaat zu machen ist.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes Jahr 2020.

Glück Auf, Ihr Thomas Thumm

Mitglied des Sächsischen Landtages, gewählter Direktkandidat der AfD

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