Die Einrichtung türkischer Schulen in Deutschland wäre das falsche Signal

Dr. Götz Frömming, Parlamentarischer Geschäftsführer und Bildungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD

Es steht zu befürchten, dass islamistische Ideologie zukünftig auch an Schulen auf deutschem Boden gelehrt wird.

Der Bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming, sieht in der angedeuteten Bereitschaft der Bundesregierung, künftig türkische Schulen in Deutschland zulassen zu wollen, einen weiteren Schritt hin zu einer Islamisierung des deutschen Bildungswesens:

„Durch die Gespräche mit der türkischen Regierung über die Gründung von türkischen Schulen in Deutschland leistet die Bundesregierung den Offenbarungseid. Anstatt selbstbewusst die deutschen Interessen zu vertreten, will sie sich nun gutgläubig auf einen Kuhhandel mit Ankara einlassen, um so möglicherweise die weitere Schließung deutscher Schulen in der Türkei zu verhindern.

Die Einrichtung türkischer Schulen in Deutschland leistet der Islamisierung des deutschen Bildungswesens Vorschub. Es steht zu befürchten, dass Erdogans islamistische Ideologie zukünftig auch an Schulen auf deutschem Boden gelehrt wird. Angesichts der immer noch großen Probleme bei der Integration der Kinder und Enkelkinder der Gastarbeiter setzt die Bundesregierung das falsche Signal.

Schule und Bildung stehen in Deutschland laut unserem Grundgesetz unter der Kontrolle des Staates. Gemeint ist aber der deutsche und nicht der türkische. Um eine Einflussnahme Erdogans auf die Bildung junger Menschen in Deutschland zu verhindern, muss die Bundesregierung hier dringend umsteuern“, sagt Frömming.

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