Ländlicher Raum bleibt auf der Strecke

Nachdem am letzten Sonntag ein „grün-roter Koalitionsvertrag mit schwarzen Punkten“ (Roland Tichy) veröffentlicht wurde, geht die Benachteiligung der Menschen abseits der Städte Sachsen munter weiter.

Thomas Thumm, Sprecher für die Entwicklung des ländlichen Raumes der sächsischen AfD-Fraktion:

Nur mit der Umsetzung des AfD-Vorschlags, ein Staatsministerium für den ländlichen Raum zu schaffen, hat die Sächsische Union nichts für den Menschen außerhalb von Dresden und Leipzig bewirkt.
Für den grünideologischen Kampf gegen das Bürgertum, den Individualverkehr und heimische Energieträger wie die sächsische Kohle, werden tiefe Eingriffe in die Freiheit der Menschen und deren Geldbörsen kommentarlos hingenommen.

Es könne doch nicht sein, dass man hunderttausenden Pendlern den Weg zur Arbeit verbaut, während man gleichzeitig keinerlei Angebote an die Menschen für einen gerechten Ausgleich findet, so Thumm weiter.

Gerade erst im November hatte der sächsische Landtag mit den Stimmen von CDU, Grünen, SPD und Linkspartei den AfD-Vorschlag, eine fraktionsübergreifende Kommission zur Lösung der Probleme vieler sächsischer Bürger im ländlichen Raum abgelehnt.
Ein weiterer Vorschlag, lieber einen Staatsfond für die bessere Entwicklung des Freistaats einzurichten, als hunderte Millionen in Hochglanzbroschüren und immer neue Seminare zum Klimaschutz zu verpulvern, hatten die „besseren Sachsen“ schon in der letzten Wahlperiode abgelehnt.

Aber ob das „gut“ für Sachsen ist?