Keine Windräder direkt neben Wohnhäusern!

Windkraft, Bild: Pixabay / HansLinde

Für Windräder sollen neue Abstandsregeln zur Wohnbebauung von 1.000 Metern gelten, welche die Bundesländer auf eigene Verantwortung unterschreiten dürfen.

Der Gesetzentwurf von CDU-Bundeswirtschaftsminister Altmaier soll am Montag im Kabinett beschlossen werden.

Jan Zwerg, parlamentarischer Geschäftsführer, erklärt:

„1.000 Meter Abstand zwischen Wohnhäusern bei über 200 Meter hohen Windrädern sind bereits viel zu gering. Eine weitere Unterschreitung dieses Abstandes muss unbedingt verhindert werden. Die AfD-Fraktion wird dazu parlamentarische Initiativen starten. Die CDU muss dazu gebracht werden, Begehrlichkeiten ihres grünen Koalitionspartners zu widerstehen.

Wenn Windräder zu nah an Wohnhäuser heranrücken, drohen den Anwohnern nicht nur dramatische Wertverluste für ihre Eigenheime. Besonders schlimm sind die gesundheitlichen Schäden durch Infraschall, neben der Belästigung durch Lärm und Schattenschlag. Seit Jahren weigert sich die Regierung, Studien zu Infraschall in Auftrag zu geben, trotz Warnungen von Ärzten.

Die AfD wird parlamentarisch dagegen vorgehen, dass Sachsen flächendeckend mit Windrädern verspargelt wird und dafür sogar Wälder gerodet werden. Zudem werden wir weiter für die 10-H-Abstandsregelung kämpfen, d.h. der Abstand zur Wohnbebauung muss die zehnfachen Höhe betragen.“

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