Debakel für CDU-Minister Piwarz: Musikunterricht nicht mehr finanzierbar!

Musikunterricht, Bild: Pixabay / Free-Photos

Die Gemeinde Käbschütztal (Landkreis Meißen) kann sich den Musikschulunterricht im Rahmen des Faches „Jedes Kind lernt ein Instrument“ (Jeki) nicht mehr leisten.

Auch ein Förderverein, der die Finanzierung übernehmen wollte, scheiterte. Dazu erklärt Dr. Rolf Weigand, stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag:

„Das Unterrichtsfach ‚Jeki‘ ist eine ausgezeichnete Sache und sollte ausgeweitet werden. Das ist jedoch nur möglich, wenn Kultusminister Christian Piwarz (CDU) dafür selbst Geld in die Hand nimmt und nicht länger die klammen Gemeinden im Regen stehen lässt.

Das Debakel im Käbschütztal sollte dabei als mahnendes Beispiel dienen. Ländliche Räume werden sowieso schon benachteiligt und jetzt soll auch noch der Musikunterricht ausfallen, weil der Freistaat Sachsen seine Hausaufgaben verschlafen hat.

Wir fordern, dass der Freistaat flächendeckend den Jeki-Unterricht finanziell absichert. Unsere Kinder sollten ein Instrument lernen und es ist schon jetzt ein Unding, dass sich nur gutsituierte Eltern den weiterführenden Unterricht ab Klasse 2 leisten können. Der Musikunterricht – auch mit Instrumenten – sollte mittelfristig komplett kostenlos werden. Dies zu finanzieren, ist Aufgabe des Freistaates Sachsen und nicht der bereits arg gebeutelten Gemeinden.“

image_pdfimage_print