AfD unterstützt Lehrerverband zum Erhalt der Kopfnoten

Kopfnoten, Bild: Pixabay

Der Sächsische Lehrerverband setzt sich nun mit einer Online-Petition dafür ein, dass im Freistaat Sachsen die Kopfnoten beibehalten werden.

Das hat der Lehrerverband öffentlich mitgeteilt. Mit den Noten in Betragen, Fleiß, Mitarbeit und Ordnung könnten Kinder und Eltern den Stand der Erziehungsziele erkennen, heißt es in der Petition.

Dazu erklärt das AfD-Landesvorstandsmitglied, Martina Jost:

„Gerade für Schüler, die sehr fleißig sind, aber Schwierigkeiten beim Lernen haben, können Kopfnoten bei der Bewerbung eine große Chance sein. Sie können Einsatzbereitschaft und Sozialkompetenz deutlich machen. Kopfnoten sind aber nicht nur für künftige Arbeitgeber ein wichtiges Kriterium, sondern auch für Eltern und die Schüler selbst. Die meisten Lehrer gehen sehr verantwortungsbewusst bei der Vergabe der Kopfnoten um. Zwar vertrat das Verwaltungsgericht Dresden unlängst die Auffassung, dass Kopfnoten in Sachsen rechtswidrig seien. Es fehle eine Regelung im Schulgesetz dazu. Allerdings hat das Oberverwaltungsgericht in Bautzen diese Noten im November 2018 für zulässig erklärt. Nun soll ein Haupsacheverfahren eröffnet werden. Sollte dieses scheitern, also Kopfnoten untersagen, fordert der Sächsische Lehrerverband bereits jetzt eine Änderung des Schulgesetzes, in dem die Kopfnoten verankert sind.

In der alten Bundesrepublik wurde dem links verortetem, ideologischen Begehr stattgegeben und die Kopfnoten in den 1960er und 1970er Jahren in vielen Bundesländern abgeschafft. Inzwischen ist man aber auch dort, beispielsweise in Bayern, wieder zur Vergabe übergegangen. Allerdings wollen alle linksgrünen, sächsischen Parteien die Kopfnoten abschaffen. Sie seien unmodern und überholt. Das ist falsch!

Die AfD-Fraktion setzt sich darum einschränkungslos für den Bestand von Kopfnoten ein und unterstützt auf politischer Ebene die Forderung des Lehrerverbandes!“

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