Antifa-Terror ist Antifa-Terror und kein „Immobilienkrieg“

Sebastian Wippel, Fraktionsvorstand der AfD im Sächsischen Landtag, Bild: Pixabay

Die BILD-Zeitung und Morgenpost berichten aktuell über den Angriff auf die Prokuristin eines Immobilienunternehmens in Leipzig durch vermummte „Antifaschisten“.

Die Schlagzeile der Morgenpost dazu lautet: „Leipzigs Immobilienkrieg“. Die BILD suggeriert derweil, der jüngste Vorfall sei besonders schlimm, weil es nicht mehr nur politische Gegner treffe.

Dazu erklärt Sebastian Wippel, Fraktionsvorstand der AfD im Sächsischen Landtag:

„Es ist hanebüchen zu unterstellen, hier sei ein Immobilienkrieg im Gange. Das würde ja bedeuten, dass zwei verfeindete Unternehmen einander mit unfairen Mitteln drangsalieren. Die Realität ist aber eine andere: Seit Jahren terrorisiert die militante Antifa-Szene immer größere Teile der Leipziger Bevölkerung. Auch die Polizei wird ständig angegriffen.

Wir werden dieses Problem nur unter Kontrolle bekommen, wenn gegen den Linksextremismus endlich genauso entschieden wie gegen den Rechtsextremismus und Islamismus vorgegangen wird. Das haben wir im Landtag so beantragt. Die Altparteien lehnten es jedoch geschlossen ab.“

Der Landtagsabgeordnete Carsten Hütter ergänzt:

„Um im Kampf gegen den Linksextremismus bestehen zu können, ist es nötig, harte Strafen gegen die Täter auszusprechen, die Antifa-Szene gründlich zu durchleuchten, die finanzielle Unterstützung von Treffpunkten wie dem Conne Island zu beenden und Online-Plattformen wie Indymedia vom Netz zu nehmen. Genau das erwarten wir von Leipzigs Oberbürgermeister Jung und CDU-Innenminister Wöller. Bloße Ankündigungen sind uns zu wenig.

Als ganz gefährlich erachten wir zudem die Neigung der Presse, zwischen Opfern erster und zweiter Klasse zu unterscheiden. Wer das macht, rechtfertigt immer die Gewalt gegen eine bestimmte Gruppe. Das darf es niemals geben.“

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