Provokationen gegen Russland endlich beenden!

Jörg Urban, sächsischer AfD-Fraktions- und Landesvorsitzende, Bild: Pixabay

„Das amerikanische Heer verlegt im nächsten Frühjahr Tausende Soldaten zum Manöver nach Europa.

Russland soll wissen: Wir wollen und wir können noch“, berichtet aktuell die FAZ.

Dazu erklärt der sächsische AfD-Fraktions- und Landesvorsitzende, Jörg Urban:

„Die NATO kann es nicht unterlassen, gegenüber Russland mit dem Säbel zu rasseln. Als Vorwand dient dieses Mal die angebliche ‚Besorgnis‘ der baltischen Staaten – Estland, Lettland und Litauen – vor einem potentiellen russischen Einmarsch. Es gibt jedoch keinerlei Ambitionen seitens der russischen Regierung, die Souveränität der früheren Sowjetrepubliken nicht zu achten oder gar militärisch gegen diese vorzugehen.

Ich unterstelle, dass es um eine weitere schleichende Ausdehnung des NATO-Machtbereiches geht.

Demgegenüber stehen die Versprechen der früheren West-Alliierten anlässlich der Verhandlungen zur deutschen Einheit, die NATO nicht weiter in Richtung Osten auszudehnen, sondern deren damaligen Status Quo zu erhalten. Jüngst erinnerten auch mehrere Medien an diese mündlich verhandelte Vereinbarung mit dem damaligen Präsidenten Gorbatschow, die heute jedoch von Verfechtern des aggressiven Kurses gegenüber Russland bestritten wird.

Die Bundesregierung sollte sich nicht daran beteiligen, dass quer durch Deutschland rund 20.000 amerikanische Soldaten mit ihren Panzern in Richtung Osten rollen.

Wann begreifen die Protagonisten dieser aggressiven Anti-Russland-Politik endlich, dass Russland nicht unser Feind, sondern ein wichtiger Partner auch in Sicherheitsfragen ist?

Es muss die Frage erlaubt sein, welcher souveräne NATO-Staat es dulden würde, dass in dessen geostrategischem ‚Vorhof‘ fremde Armeen aufmarschieren und Drohkulissen errichten?

Die Provokationen gegen Russland müssen schleunigst beendet werden!“

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