Kopfnoten sind für die Entwicklung der Schüler wichtig

Dr. Rolf Weigand, bildungspolitischer Sprecher der AfD Fraktion, Bild: Pixabay

Laut einem Urteil des Verwaltungsgerichts in Dresden sind Kopfnoten in Sachsen rechtswidrig.

Kopfnoten wären ein Eingriff in die Grundrechte des Schülers und nicht mit der Gesetzesgrundlage vereinbar. Im Sächsischen Schulgesetz seien die Kopfnoten nicht näher geregelt, berichtet mdr.de.

Dr. Rolf Weigand, bildungspolitischer Sprecher, erklärt:

„Die Entscheidung des Gerichts ist rechtlich nicht nachvollziehbar. Wer glaubt, dass eine negative Bewertung Einfluss auf seine Bewerbung oder weitere Entwicklung hat, sollte sein Verhalten ändern und nicht das Weglassen von Bewertungen einklagen.

Unsere Schüler müssen auch lernen, mit konstruktiver Kritik umzugehen und entsprechende Kompetenzen zu entwickeln, um bestehende Defizite abzubauen. Und nichts weiter spiegeln die Kopfnoten wider. Das Urteil ist auch deshalb falsch, weil es abermals die Autorität der Lehrerschaft schwächt, anstatt die Lehrkräfte zu stärken.

Es ist natürlich äußerst fahrlässig, dass die CDU-Regierung die Kopfnoten im Sächsischen Schulgesetz derart schlampig geregelt hat, dass sie nun vor Gericht keinen Bestand haben.“

 

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