Unterrichtsausfall immer schlimmer – CDU-Versagen auf ganzer Linie

Dr. Rolf Weigand, bildungspolitischer Sprecher der AfD Fraktion, Bild: Pixabay

Im letzten Schuljahr hat sich der offizielle Unterrichtausfall aufgrund von Lehrermangel auf 5,4 Prozent erhöht, berichtet die „Sächsische Zeitung“.

Dazu kommen fast eine Million Stunden Ausfall, weil Lehrer krank waren und keine Vertretungslehrer mehr zur Verfügung standen.

Dr. Rolf Weigand, bildungspolitischer Sprecher, erklärt:

„Der grassierende Lehrermangel steht für ein Versagen der CDU-geführten Staatsregierung auf ganzer Linie. Jahrelang wurden so gut wie keine neuen Lehrer eingestellt, obwohl die Geburtenzahlen längst steil nach oben gingen.

Fast noch schlimmer ist, wie die CDU den Unterrichtsausfall mit ihrer Fehlpolitik weiter verschärft. Um die politische Bildung im Stile einer Staatsbürgerkunde 2.0 auszubauen, wurden im Gegenzug die Stundentafel in Mathe, Deutsch, Sport, Musik und weiteren Fächern gekürzt. Auch die Anforderungen in Mathe und den Naturwissenschaften wurden heruntergesetzt. Fahrlässig riskiert die CDU die sächsische Führungsposition in der Pisa-Wertung.

Wir setzen uns als AfD-Fraktion dafür ein, dass der Beruf des Lehrers wieder mit Respekt und Anerkennung verbunden ist. Um die Zahl der Studienabbrecher deutlich zu senken und mehr gut ausgebildete und motivierte Pädagogen an die Schulen zu bringen, haben wir auch einen Antrag zur Reform der Lehramtsausbildung (Drs 6/16485) vorgelegt, der unter anderem eine verbindliche Zulassungsprüfung und mehr Praxisnähe im Studium vorsieht.
Statt immer mehr Seiteneinsteiger als Notnagel einzustellen, müssen deutlich mehr junge Menschen mit entsprechenden sozialen Kompetenten ermutigt werden, Lehrer zu werden und auch zu bleiben. Auch in der neuen Legislaturperiode werden wir nicht tatenlos zusehen, wie die Zukunft unserer Kinder durch politisch verursachte Bildungsdefizite verbaut wird.“

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