Tafel-Chef: Altersarmut wird uns überrollen!

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher der AfD Fraktion, Bild: Pixabay

Prozent mehr Bedürftige zur kostenlosen Essensausgabe, bei Rentnern gab es einen Anstieg von 20 Prozent, berichtet BILD.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Durch die zunehmende Besteuerung der Renten und die weitere Absenkung des Rentenniveaus werden zukünftig immer mehr Menschen in die Altersarmut getrieben. Insbesondere im Osten Deutschlands wird sich die Lage dramatisch verschlechtern, da gerade hierzulande immer noch Niedriglöhne gezahlt werden. Selbst nach 45 Arbeitsjahren werden mehrere Millionen Arbeitnehmer eine Rente erhalten, die maximal auf Grundsicherungsniveau liegen wird.

Für diese schäbige Rentenpolitik sind in erster Linie CDU und SPD verantwortlich. Es kann nicht sein, dass Rentner, die 45 Jahre lang hart gearbeitet haben, nur eine Rente auf Grundsicherungsniveau oder darunter bekommen. Sie bekommen damit also genauso so viel wie diejenigen, die überhaupt nicht oder deutlich weniger in die Rentenkasse eingezahlt haben. Zudem erhalten Bürger, die sich für Kinder entscheiden und damit für die Rentenzahler von morgen sorgen oder die Pflege ihrer Angehörigen übernehmen, keine oder eine viel zu geringe finanzielle Anerkennung vom Staat.

Deshalb fordert die AfD-Fraktion beispielsweise eine Absenkung der Rentenbeiträge für Familien mit Kindern, einen finanziellen Aufschlag in Höhe von 10 Euro pro Arbeitsjahr für kleine Renten, die Berücksichtigung von Erziehungs- und Pflegezeiten bei der Rentenberechnung, die Angleichung der Renten zwischen Ost und West, die Beendigung der Rentendoppelbesteuerung und die Anerkennung von Rentenansprüchen aus DDR-Zusatzversorgungssystemen sowie ein Ende der Benachteiligung geschiedener DDR-Frauen.

Diese Punkte sorgen für Gerechtigkeit und nicht die viel diskutierte SPD-Grundrente, bei der die Arbeitnehmer erst nach 35 Arbeitsjahren mit zusätzlich etwa einhundert Euro auf die Grundsicherung abgespeist werden.“

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