Wir brauchen einen soliden Energiemix, nicht Windkraftindustrie um jeden Preis

Jörg Nobis MdL, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, FotoAfD_Pixabay_distel2610

AfD fordert den Energiemix in Schleswig-Holstein für sichere Versorgung, bezahlbare Energie und im Interesse des Natur- und Artenschutzes.

Der Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion Jörg Nobis sieht in den Äußerungen von CDU-Ministerpräsident Günther und dem GRÜNEN Umweltminister Albrecht zum weiteren Windkraftausbau in Schleswig-Holstein einen Beleg, wie „verblendet Jamaika hinsichtlich Windkraft und Energiewende mittlerweile ist: die Fakten werden einfach ausgeblendet“, so Nobis.

CDU-Ministerpräsident Daniel Günther hatte anlässlich der Eröffnung der Windkraft-Messe „Husum Wind“ gefordert, zum Zweck des weiteren Windkraftausbaus die Netzausbaugebiete abzuschaffen, die bislang die Menge neuer Windkraftanlagen innerhalb mehrerer Teilregionen in Deutschland noch begrenzen.

Für Nobis zeigt sich in solchen Worten, wie weltfremd die Regierungsverantwortlichen im Bundesland zwischen Nord- und Ostseee sind: „Ministerpräsident Günther hat mit seiner Rede überdeutlich gemacht, dass er den Irrweg der Energiewende mit aller Macht weitergehen und die Windkraft in Schleswig-Holstein dafür massiv ausbauen will. Dass die Energiewende bereits zu den höchsten Strompreisen weltweit geführt hat und allein in Norddeutschland jedes Jahr rund 40.000 Vögel durch Windkrafträder getötet werden, ficht ihn dabei ebensowenig an wie der rasant wachsende Widerstand in der Bevölkerung – bereits im Juli ist die Zahl der Bürgerinitiativen gegen Windkraftprojekte bundesweit auf über 1.000 gestiegen.

Dass Umweltminister Jan Philipp Albrecht (GRÜNE) dessen ungeachtet auf der ‚Husum Wind‘ erklärt, seinem Eindruck nach sei ‚die Windenergie weitestgehend in der Bevölkerung akzeptiert‘, zeigt ebenfalls, wie verblendet Jamaika hinsichtlich Windkraft und Energiewende mittlerweile ist: die Fakten werden einfach ausgeblendet. Die AfD-Fraktion nimmt die Bedenken der Bürger dagegen ernst und lehnt die von CDU, GRÜNEN und FDP mit der Brechstange vorangetriebene Energiewende entschieden ab. Wir fordern Jamaika auf, diesen Irrweg endlich zu verlassen und stattdessen durch einen vernünftigen Energiemix dauerhaft für Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise zu sorgen – im Interesse der Bürger, der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sowie im Interesse des Natur- und Artenschutzes in Schleswig-Holstein“, sagt Nobis.

image_pdfimage_print