Die Landesregierung lässt viele Thüringer Kinder in Armut zurück

Wiebke Muhsal, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen, FotoAfD/Pixabay_3089938

In bestimmten städtischen Gebieten von Erfurt, Jena und Gera liegt der Anteil der Kinderarmut bei 50 Prozent und mehr.

Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Wiebke Muhsal, hat das Versagen der Thüringer Landesregierung zur Verhinderung von Kinderarmut kritisiet: „Unter Rot-Rot-Grün verfestigt sich die Kinderarmut in Thüringen. Daran lässt der zweite Sozialstrukturatlas keinen Zweifel. Wenn 14,2 Prozent aller unter 15-jährigen Kinder auf Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums angewiesen sind, läuft etwas gründlich schief. In bestimmten städtischen Gebieten von Erfurt, Jena und Gera liegt der Anteil der Kinderarmut sogar bei 50 Prozent und mehr. Das sind unhaltbare Zustände. Das heißt: Linke Politik lässt in Thüringen die schwächsten Glieder der Gesellschaft in Armut zurück. Statt sich um die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern in den Plattenbausiedlungen zu kümmern, engagiert sich die rot-rot-grüne Landesregierung lieber für Genderprojekte oder Frühsexualisierung von Grundschülern“, sagt Muhsal.

In Thüringen leben 14,2 Prozent aller Kinder in Armut, das heißt, sie sind auf Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums angewiesen. Das geht aus einem Entwurf des zweiten Sozialstrukturatlas für Thüringen hervor, den Sozialministerin Heike Werner (LINKE) und der Erfurter Sozialforscher Marcel Helbig am 9. September 2019 vorstellten.

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