Nur noch 1.000 besonders kriminelle Asylbewerber in Sachsen – Statistik frisiert?

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher der AfD Fraktion, Bild: Pixabay

Angeblich ist die Zahl der Mehrfach-Intensivstraftäter unter den Asylbewerbern (MITA) in Sachsen gesunken.

Waren es im ersten Quartal noch 1.588 MITAs, soll deren Zahl auf 991 gesunken sein, obwohl nur 44 von ihnen im zweiten Quartal abgeschoben wurden. Dennoch waren diese hochkriminellen Asylbewerber u.a. für zwei Straftaten gegen das Leben, neun Sexualdelikte, 230 Rohheitsdelikte und 300 Diebstähle verantwortlich. Das ergab die AfD-Anfrage (18397).

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher, erklärt:

„MITAs sind besonders kriminelle Asylbewerber, die innerhalb eines Jahres mindestens fünf Straftaten oder zwei Verbrechen begangen haben. Mit anderen Worten sind es ‚Schutzsuchende‘, vor denen in erster Linie die Bürger des Gastlandes selbst geschützt werden müssten. Bereits hier versagt die CDU-Regierung auf ganzer Linie: Im zweiten Quartal befanden sich nur 197 MITAs in Haft und nur 44 wurden abgeschoben. Fast 800 MITAs befinden sich demnach auf freiem Fuß und dürfen die Bürger im Aufnahmeland weiter bedrohen oder bestehlen.

Dass knapp 600 MITAs plötzlich aus der Statistik verschwunden sind, ist ein zusätzlicher Skandal. Entweder hat das CDU-Innenministerium kurz vor der Wahl die Zahlen frisiert oder sie sind tatsächlich aufgrund der offiziellen Löschkriterien aus der Statistik gefallen. Das hieße aber, ihr Asylverfahrens ist mit einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis beendet wurden und die besonders kriminellen Asylbewerber leben nun auf Dauer mitten unter uns. Wir werden mit einer weiteren Anfrage Licht in dieses dunkle Kapitel bringen.“

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