EZB-Politik schadet Sparern sowie soliden Sparkassen und Volksbanken

Prof. Dr. Jörg Meuthen MdEP, AfD-Bundessprecher und Mitglied im EU-Parlament, FotoAfD_Pixabay-2143876

Wirtschaftlich unvernünftiges Verhalten wird durch die EZB belohnt, während die Sparer und kleineren Bankinstitute die Zeche zahlen.

Der AfD-Bundessprecher und EU-Abgeordnete Prof. Dr. Jörg Meuthen sieht in der lockeren EU-Geldpolitik eine faktische Enteignung der Sparer und eine ernsthafte Bedrohung für die solide arbeitenden Sparkassen und Volksbanken. Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juli 2019 die Aktivitäten der Europäischen Bankenunion für konform mit dem Grundgesetz befunden und eine entsprechende Verfassungsbeschwerde zurückgewiesen.

Meuthen warnt vor einer Fortsetzung dieser EZB-Politik, die mit ihrem stetigen Aufkauf von Staatsanleihen völlig falsche Anreize setze: „Wirtschaftlich unvernünftiges Verhalten insbesondere, aber keineswegs nur südeuropäischer Banken, wird abgefedert, sprich belohnt. Bezahlt wird es von den Sparern und den verantwortungsvoll wirtschaftenden kleineren Bankinstituten. Die EZB betreibt ihre extrem lockere Geldpolitik zu Lasten der deutschen Sparer, die faktisch enteignet werden, und zu Lasten der vernünftig wirtschaftenden Sparkassen und Volksbanken, die hier in Kollektivhaftung genommen zu werden drohen. So soll das wacklige Kartenhaus des Euro-Währungssystems weiter vor dem Zusammenbruch geschützt werden. Dafür scheint den unverantwortlich handelnden geldpolitischen Entscheidungsträgern jedes noch so fragwürdige Mittel recht“, so Meuthen.

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