Abschiebungen wie die des Miri-Clan-Chefs müssten jede Nacht stattfinden

Dr. Alexander Gauland, AfD-Bundessprecher und Vorsitzender der AfD-Bundestagasfraktion, FotoAfD

Die Abschiebung ist ein gutes Zeichen für einen robusten deutschen Rechtsstaat – aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

AfD-Bundessprecher und Bundestagsfraktionschef Dr. Alexander Gauland hat die erfolgreiche Abschiebung des Chefs des berüchtigten Miri-Clans begrüßt: „Deutsche Behörden haben in einer langfristig geplanten Nacht-und-Nebel-Aktion einen überaus kriminellen und seit vielen Jahren nachvollziehbar abschiebpflichtigen Clan-Chef innerhalb weniger Stunden festgenommen, in ein Flugzeug gesetzt und in den Libanon ausgeflogen. Ein gutes Zeichen für einen robusten deutschen Rechtsstaat. Aber angesichts der tausenden kriminellen Clan-Mitglieder, die Städte wie Bremen oder Berlin seit vielen Jahrzehnten terrorisieren, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Mit dem gelungenen Nadelstich gegen den Miri-Clan will man wohl verloren gegangenes Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat wieder wettmachen. Um das Vertrauen wieder herzustellen, müssten solche Nacht-und-Nebel-Abschiebungen krimineller abschiebepflichtiger Clan-Mitglieder wie die des Miri-Clan-Chefs jede Nacht stattfinden.“

Medienveröffentlichungen zufolge wurde in einer konzertierten Aktion von Länder- und Bundesbehörden der Chef des berüchtigten Miri-Clans über Nacht in den Libanon abgeschoben.

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