Stromoberleitungen auf Autobahnen für Hybrid-LKW sind grüne Luftschlösser

Dr. Dirk Spaniel MdB, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion aus Baden-Württemberg, FotoAfD/CC0-Pixabay-MichaelGaida

Statt Milliarden Euro für Minimaleinsparungen an Diesel und CO2 zu verpulvern, sollte der Bahntransport ausgebaut werden.

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Dirk Spaniel, fordert den Stopp des geplanten Stromoberleitungsbaus für Hybrid-LKW auf deutschen Autobahnen: „Grüne Ideologie ist exorbitant teuer und löst keine Probleme. Um den Güterverkehr zu elektrifizieren, ist es sinnvoller auf die Bahn setzen. Summa summarum sind die Oberleitungen eine absolute Fehlinvestition. Das gesamte Autobahnnetz damit auszustatten, wäre unsinnig. Hinzu kommt, dass etwa die Hälfte der LKW aus dem Ausland stammen. Auch diese müssten auf die teure neue Technik setzen“, sagt Spaniel.

Spaniel bezieht sich mit seinem Vorschlag auf die vom Bund der Steuerzahler ausgesprochene Kritik an dem aktuell laufenden Versuchsprojekt des Bundesumweltministeriums. Das Ergebnis einer ersten Zwischenauswertung, die der Hersteller Scania in einem vom Bundesumweltministerium geförderten Feldversuch auf der Autobahn A5 veröffentlicht habe, sei ernüchternd. Die mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Hybrid-LKW, die auf der Autobahn mit Hilfe von Oberleitungen elektrisch fahren können, sparten nur zehn statt der prognostizierten 25 Prozent Dieselkraftstoff ein. Somit sei das vom regierungsnahen Berliner Öko-Institut e.V. in den Raum gestellte Einsparpotentiel von bis zu 25 Prozent weniger CO2 nicht zu halten.

„Die Verkehrs- und Umweltpolitik der Regierung offenbart einmal mehr, dass weder Union noch SPD wirtschaftlich denken oder handeln. So werden, auch mit Steuergeld, Milliardeninvestitionen für Hybrid-LKW und Oberleitungen verpulvert, um minimale Mengen Diesel und CO2 einzusparen. Das sind grüne Luftschlösser“, so Spaniel.

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