Droese: Rufmord von Hajo Funke gegen die AfD

stellv. Landesvorsitzende des sächsisches AfD-Verbandes Siegbert Droese, Bild: Pixabay

Der selbsternannte „Extremismus-Experte“ Hajo Funke sieht laut Medien eine „klare Mitverantwortung von Teilen der AfD“ am Mord an Walter Lübcke.

Hierzu äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete und stellv. Landesvorsitzende des sächsisches AfD-Verbandes, Siegbert Droese:

„Ich weise diese ungeheuerliche Anschuldigung auf das Schärfste zurück. Herr Funke tritt seit Jahren auf allen Nachrichtensendern als sogenannter Extremismus-Experte auf und hat dabei vor allem die AfD im Visier. Es ist für jeden Journalisten legitim, sich kritisch zur Politik von Parteien zu äußern, aber die rote Linie ist überschritten, wenn Herr Funke Politiker der AfD wie Höcke und Kalbitz in einen direkten Zusammenhang mit dem Mord an Walter Lübcke stellt.

Die laufenden Ermittlungen haben bislang noch keine klaren Ergebnisse gezeitigt. Für Herrn Funke stehen aber die Täter fest – die AfD. Das hat nichts mit seriösen Journalismus zu tun.

Ich rate meiner Partei, sich juristische Schritte gegen Hajo Funke vorzubehalten.“

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