Am Abend des 29. März stellten sich die Bundestagsabgeordneten der AfD Siegbert Droese, Tino Chrupalla, Frank Pasemann und Martin Reichardt den Fragen der zahlreich erschienenen Grimmaer Bürger. Siegbert Droese berichtete über die Verfahrensweise bei der Antragsstellung der Fraktion im Bundestag.

Der aus der Lausitz stammende Bundestagsabgeordnete Tino Chrupalla ging mit dem Kohleausstieg der Merkel Regierung hart ins Gericht. So werden in den nächsten Jahren tausende Arbeitsplätze in Sachsen vernichtet und durch den Wegfall von sicherer Grundlastversorgung werde auch die Netzstabilität gefährdet. Dem deutschen Steuerzahler wird das ca. 40 Mrd. € kosten.

Auf die Themen Familienpolitik und Bildung ging Martin Reichardt in einer sehr emotionalen Rede ein. Anstatt immer nur über den Fachkräftemangel zu reden, müsse endlich eine aktive Familienförderung in Deutschland betrieben werden. Es bedarf einer Willkommenskultur für Kinder. Als konsequente Positionierung gegen die Gender-Ideologie müsse man auf die Stärkung von Ehe und Familie und Schutz des ungeborenen Lebens setzen.

Mittlerweile beziehen 600.000 Migranten aus Syrien Harz IV in Deutschland, während in ihrer Heimat die Fachkräfte für den Wiederaufbau fehlen. Frank Pasemann, der sich bei einer Reise nach Syrien mit der Situation vor Ort informierte, berichtete darüber.

Der Direktkandidat für den sächsischen Landtag Jörg Dornau, betonte in der anschließenden Diskussion, dass auch im Landkreis Leipzig viele Arbeitsplätze durch den Kohleausstieg bedroht sind. Er warnte vor dem weiteren Ausbau der Windkraft in Sachsen: „Wir werden unsere Kulturlandschaft und Vogelwelt nicht dem grünen Irrweg der sogenannten Energiewende opfern. Naturschutz ist Heimatschutz“ sagte Dornau.

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