Siegbert Droese: Deutsch-französische „Jumelage“ in der UNO ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe!

AfD Bundestagsabgeordneter Siegbert Droese; Bild: AfDgraf

Außenminister Heiko Maas hat für eine sog. Jumelage (enge Kooperation wie Zwillinge) von Deutschland und Frankreich im UN-Sicherheitsrat geworben.

Beide Länder sollen mit einer Stimme, quasi als ein Staat, sprechen und handeln.

Dazu äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete im EU-Ausschuss Siegbert Droese wie folgt.

„Kaum ist Deutschland nach langer Zeit wieder einmal Mitglied im UN-Sicherheitsrat und könnte für Deutschland Politik machen, da gibt die Bundesregierung freiwillig ihre Kompetenzen ab. Wieder zugunsten von Frankreich. Man fragt sich, ob Deutschland noch irgendetwas entscheidet ohne den Segen aus Paris. Hat Deutschland keine eigene Meinung mehr? Hat Deutschland keine eigenen souveränen Interessen mehr?

Natürlich ist es sinnvoll, mit anderen EU-Partnern zu diskutieren und sich abzustimmen, aber was soll diese ständige Anbiederung an Macron? Diese „jumelage“ ist keine gleichberechtigte Partnerschaft, sondern eine „soumission“, eine Unterwerfung unter die Interessen Frankreichs. Macron befiehlt, Merkel gehorcht.

Dass Herr Maas seine Idee der „jumelage“ nicht einmal richtig aussprechen kann, wie MDR-Aktuell süffisant kommentiert, setzt dem Ganzen noch die Krone der Peinlichkeit auf. Man dachte immer, im Grenzland Saarland wäre jeder bilingual und ein führender Politiker des Saarlandes sollte da mit gutem Beispiel vorangehen.

Nein, diese „jumelage“ ist eine neue französische Zwangsjacke für Deutschland. Sie schadet auch insgesamt der EU. Mit immer neuen „Tandem“-Ideen werden z.B. die EU-Länder Osteuropas immer weiter ausgeschlossen. Die AfD-Fraktion steht für eine souveräne deutsche Außenpolitik auch in der UNO. Sie lehnt die Jumelage in New York ab.“

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