Haben jugendliche Intensivtäter in Sachsen Narrenfreiheit?

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher der AfD Fraktion, Bild: Pixabay / bearb. AfDgraf

In Sachsen gibt es aktuell 476 jugendliche Intensivtäter, die durch besonders kriminelles Verhalten auffallen, ergab eine Anfrage der AfD-Fraktion (6/16440).

Auf ihr Konto gingen letztes Jahr u.a. 515 Körperverletzungen, Raubüberfälle und Straftaten gegen die persönliche Freiheit sowie 338 Diebstähle unter erschwerten Bedingungen. Nur 17 der Täter befinden sich im Strafvollzug oder Jugendarrest. 20 Prozent der Tätern waren Ausländer und damit deutlich überrepräsentiert.

Sebastian Wippel, innenpolitischer Sprecher und Fragesteller, erklärt:

„Wenn sich nur 3,5 Prozent der jugendlichen Intensivtäter im Strafvollzug oder Jugendarrest befinden, läuft offensichtlich etwas falsch in Sachsen. Mit dieser ‚Kuscheljustiz‘ werden die Jugendlichen ermutigt, ihren kriminellen Weg noch intensiver zu verfolgen, da es offensichtlich so gut wie keine Restriktionen gibt.

Gerade der ‚Warnschuss-Arrest‘ von vier Wochen kann den Jugendlichen deutlich vor Augen führen, welche unangenehmen Konsequenzen ihre kriminelle Karriere haben kann. Zudem müssen unbelehrbare Jugendliche in geschlossenen Heimen untergebracht werden, um sich selber und die Gesellschaft zu schützen.

Die 20 Prozent ausländischen Intensivtäter haben schon als Jugendliche gezeigt, dass sie sich in die deutsche Gesellschaft nicht integrieren wollen. Diese Asylbewerber müssen sofort in ihre Heimat zurückgeführt werden.“

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